Gebetshaus Allgäu – Rückblick 2018 und Vorschau 2019

drei Jahre ist es nun her, dass in den Räumen des alten Klostergemäuers das Gebet wiederaufgerichtet ist und wir sind Gott unendlich dankbar für all das, was ER seitdem mit, bei und in uns getan hat.

Damit Ihr einen kleinen Einblick bekommt, was neben unserem Kern, dem Gebet, alles los war im Jahr 2018, möchten wir euch heute ein wenig daran teilhaben lassen:
Noch Ende Dezember 2017 nahmen wir im Gebet die „Tore“ der Stadt ein und gaben ihnen Namen mit Worten des Heils – auch direkt vor Ort. Im Januar hatten wir die Möglichkeit uns über den Livestream in die MEHR-Gebetshauskonferenz einzuklinken – besonders schön war es mit gemeinsamen Gebet füreinander, über die Konfessionen hinweg, gemeinsamen Essen und feiern, daran teilhaben zu können.

Ebenso im Januar versammelten sich die Mitarbeiter wieder zu einem gemeinsamen Treffen und Austausch, das wir im Juli mit einem Grillfest und im November wiederholten. Seit einem Jahr genau gibt es nun auch das Gebetshaus-Kaffee und das Prophetische Malen.

Die Kunstschule, die mit uns das Haus nutzt, öffnete im Februar ihre Türen und auch wir zeigten Präsenz und hießen die Besucher willkommen. Im April durften wir unsere Gebetshausgeschwister aus den Gebetshäusern Ravensburg, Peiting, Ulm und Bregenz begrüßen und durften mit dem Impuls von Monika Flach gestärkt zurück an unsere Arbeit gehen: Wir sind als Deutsche für Deutschland berufen und haben Mandate, in die wir gemeinsam hineinbeten dürfen.

Im Mai wurde der an uns angrenzende Park mit der Mariensäule eingeweiht. Der Oberbürgermeister hob die Geschichte des Klosters hervor; bei der Einweihung des Parks wünschte der Pfarrer diesem Ort Begegnungen zwischen den Menschen und Gott. Beim anschließenden Sektempfang in den Gängen vor unseren Räumen hatten die Lenzfrieder auch die Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen und uns und unsere Räume zu beschnuppern.

Schon Tradition hat unser 24/1-Wochenende, welches nun immer am ersten Freitag im Monat beginnt und mit einem gemeinschaftlichen Abendessen und meist mit einem Impuls endet. Im Juli durften wir zu diesem Tom und Theresa Craig willkommen heißen, die vollzeitlich für den Nahen Osten arbeiten und uns Einblick gaben in ihren Auftrag und ihr Buch zu Jesaja 19. Wir sind dankbar, das Lena, diesen Auftrag in ihrem Gebet für Israel teilt und wünschen uns noch mehr Menschen, die mit ihr dafür beten, dass eine Straße des Lobpreises durch den Nahen Osten geht. Nicht nur dort soll Lobpreis aufsteigen; auch in Kempten, weswegen wir bei der Veranstaltung unseres Dienstbereiches „Kirche für Alle“ im Gebetszelt den Lobpreis wie Weihrauch aufsteigen ließen.

Um unsere Verbindung zu Israel zum Ausdruck zu bringen, wurden zu den großen Festen jüdische Feiern angeboten und wieder ein neues Verständnis für Handlungen und Geschehnisse des neuen Testamentes gewonnen. Auch die Gebetsschule war ab September wieder ein ständiger Begleiter – Jürgen Klammt erschloss uns 14-tägig noch tiefer die Inhalte des „Vater Unsers“ und das, was es uns für unser Gebet zu sagen hat. 14-tägig, also im Wechsel, konnten wir dann Gelerntes praktisch umsetzen.
Verändert hat sich in diesem Jahr nicht nur durch das Gebet etwas (z.B. wurde Einbrechern das Handwerk gelegt, Abtreibung ist im Allgäu nicht möglich, ein Bordell wurde geschlossen…), sondern auch in unseren Räumen: Der Verein Eikon, welcher ebenso ein Dienstbereich des Gebetshauses ist, hat nun die Räume, die wir zusätzlich angemietet haben, bezogen und kann dort nun Seelsorgegespräche, Malen für die Seele, Büroarbeiten etc. abwickeln. Der Gebetsraum wurde mit Musikerstühlen, einem neuen Teppich und Mandatsständern bereichert.

Unsere Gebetsschwerpunkte (Mandate) sind:

  • Verantwortung für Israel und Naher Osten
  • Verantwortung für Gerechtigkeit
  • Verantwortung für Kinder-Familie-Erziehung-Bildung
  • Verantwortung für unser unmittelbares Umfeld (Städte und Region)
  • Verantwortung für geistlichen Aufbruch und Erweckung im Allgäu

Christina aus dem Dienstbereich „unbezahlbar“ hat sich auf den Weg nach London gemacht um dort im Mandat „Gerechtigkeit“ zu studieren, um so noch mehr Einfluss und Einblick in den Bereich Menschenhandel zu bekommen. Seit November haben wir nun auch einen Beirat, der uns mit dem Blick von außen beraten und unterstützen will. Er besteht aus Antje Dennenmoser (Leiterin des Gebetshauses Ravensburg), Jürgen Klammt (Gebetsschule, Coach und Trainer), Stefan Vatter (Coach und Trainer, GGE, Autor, Initiative Gebet Allgäu) und Pfarrer Bernhard Hesse (Dekan von Kempten und Umland, Leiter der Charismatischen Erneuerung in der Kath. Kirche, Diözese Augsburg). Auf Details, was in den einzelnen Dienstbereichen alles gewachsen ist, kann hier nicht eingegangen werden; wir sind jedoch sehr dankbar, dass sich dort Menschen verantwortlich in den Dienst stellen, und Gott seinen Segen dazugibt.
Beim GebetsKONVENT in Freiburg ist uns wieder neu bewusst geworden, was wir für ein Privileg haben, in Einheit vor Gott kommen zu dürfen – gleichzeitig aber auch eine große Verantwortung damit haben. In einer Klausurtagung haben wir entschieden, uns wieder rückzubesinnen, an dem Guten festzuhalten, was wir bereits lernen durften und dies zu festigen. Wichtig geworden für das Jahr 2019 ist uns das gemeinsame Gebet, zu dem wir nun speziell auch als Leitungsteam zweimal im Monat am Dienstagabend, 14tägig Donnerstagabend und Freitagabend ganz herzlich einladen.

Weil Jesus es wert ist soll gemeinschaftlich in Einheit unser Lob und unser Gebet zu ihm erschallen. Nur durch IHN ist alles möglich, mit IHM sind wir eins, und das wollen wir noch mehr einüben und praktizieren.

Für das Jahr 2019 haben wir die Verse aus Deuteronomium/5. Mose 6,4-9 vorangestellt.

Genau das wollen wir tun: Uns ganz auf Gott allein ausrichten, uns auf IHN konzentrieren, auf IHN hören, IHN lieben, hingegeben sein an IHN, voller Begeisterung für IHN brennen, uns daran erinnern, was er alles schon Gutes getan hat für uns und dankbar dafür sein und davon erzählen. Es soll in unserem Gebetshaus sichtbar sein.

Wir wünschen Dir und Euch für das neue Jahr viel Herz, voll von Gott, noch mehr Begeisterung, Dankbarkeit, Hingabe und Leidenschaft für den Herrn.

Euer Leitungsteam des Gebetshauses Allgäu